Parov Stelar - Ein Konzert zum Tanzen

Rund 3000 Fans feierten gestern abend mit "Parov Stelar" eine riesige "Elektro-Swing Party".

Lilja Bloom von Parov Stelar - Foto: P. Fath

Möglich machte das der österreichische Künstler Marcus Füreder, der um 2001 dieses Genre praktisch erfunden hat. Der DJ mischte elektronische Musik mit den Rhythmen und Klängen der 20er und 30er Jahre Swing Ära und heraus kam eine kraftvolle, energiegeladene und praktisch zum Tanzen zwingende Melange, der Elektro-Swing. Und das "Elektro-Swing" was taugt hat "Parov Stelar" mittlerweile in mehr als 700 Konzerten bewiesen. Auch an diesem Abend in der Rockhal geht der Plan auf. Mit reichlich Bass und treibendem Schlagzeug, beginnen die Fans erst zögerlich, dann ganz ausgelassen in der ganzen Halle zu tanzen.
Den Takt dazu gab der Meister Marcus Füreder selbst auf seinem Podium über der Halle schwebend, an den Turntables an. Der Rest der Band, bestehend aus einem Schlagzeuger, einem Gitarristen/Bassisten und einer Bläsergruppe, mit einem Saxophon, einer Trompete und einer Posaune tobte sich auf der gesamten Bühne aus. Ehefrau Lilja Bloom übernimmt derweil den gesanglichen Part. Mit adrettem Hut und einem weißen leichten Oberteil mit flügelartigen Ärmeln wirbelt sie über die gesamte Bühne und veredelt die Songs mit ihrer Stimme. Das Gesamtkonzept stimmt, ob bei "Hit me like a Drum", "Cuba Libre", "Catgroove", The Modjo Radio Gang" oder bei ihrem bisher größten Hit "Booty Swing" stimmt alles bis auf's i-Tüpflichen. Knapp zwei Stunden dauerte die Tanzparty, dann gingen alle zufrieden, aber auch geschafft nach Hause.

Fotostrecke - Parov Stelar live in der Rockhal - 20-03-2018

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