Spart Geld, Feel Good
Mit RTL Radio Geld sparen!
Wir geben euch Tipps, die Euer Leben besser machen! Zur Feel Good Music von den 80ern bis heute gibt's für euch Geldspar-Tipps - täglich on air und hier zum Nachlesen!
DER 24-STUNDEN-TRICK
Ihr wollt weniger Geld für Dinge ausgeben, die Ihr eigentlich gar nicht braucht? Dann führt die 24-Stunden-Regel ein. Alles, was spontan mehr als 50 Euro kostet, bleibt erst mal einen Tag im Warenkorb. Morgen schaut Ihr noch einmal drauf. Wollt Ihr es dann immer noch: okay. Sehr oft ist der Kaufreiz aber längst verschwunden. Und das Beste: Nicht kaufen fühlt sich plötzlich fast genauso gut an wie kaufen.
DER MONATLICHE ABO-CHECK
Streaming, Apps, Cloudspeicher, Fitness, Software – kleine Abbuchungen fallen kaum auf. Macht deshalb einmal im Monat einen Abo-Check. Öffnet Eure Konto- oder Kreditkartenumsätze und sucht gezielt nach wiederkehrenden Zahlungen. Bei jedem Abo nur eine Frage: Habe ich das im letzten Monat wirklich benutzt? Nein? Kündigen. Schon drei überflüssige Abos à zehn Euro machen 360 Euro im Jahr.
DER EINKAUFSZETTEL-TRICK
Geht niemals hungrig in den Supermarkt. Klingt banal, kann aber richtig Geld sparen. Denn Hunger macht aus „Ich brauche Brot und Milch“ ganz schnell „Oh, Chips! Pizza! Eis!“. Noch besser: Schreibt vorher eine Einkaufsliste und kauft möglichst nur, was darauf steht. So entscheidet Ihr zu Hause mit klarem Kopf – und nicht fünf Minuten später zwischen Schokolade und Sonderangebot.
DER STUNDENLOHN-CHECK
Bevor Ihr spontan etwas Größeres kauft, rechnet den Preis mal in Arbeitszeit um. Kostet etwas 300 Euro und Euch bleiben netto ungefähr 20 Euro pro Arbeitsstunde, sind das 15 Stunden Eurer Zeit. Plötzlich sieht der Kauf ganz anders aus. Dann fragt Euch: Ist mir dieser Gegenstand wirklich fast zwei Arbeitstage wert? Wenn ja: kaufen. Wenn nein: Gerade ziemlich elegant 300 Euro gespart.
IMMER MAL NACH UNTEN SCHAUEN
Im Supermarkt stehen die teureren Marken häufig besonders gut sichtbar. Deshalb: Schaut auch ganz nach unten ins Regal. Dort findet Ihr oft günstigere Alternativen. Und vergleicht nicht nur den Packungspreis, sondern den Grundpreis pro Kilo oder Liter. Denn eine größere Packung sieht nach Sparen aus – muss aber nicht automatisch günstiger sein.
EIN TAG PRO WOCHE FÜR NULL EURO
Probiert einen „Zero-Euro-Day“: einen Tag pro Woche, an dem Ihr außer notwendigen Fixkosten bewusst nichts kauft. Kaffee von zu Hause, Mittagessen mitnehmen, kein Online-Shopping und abends Spaziergang statt Lieferdienst. Es geht nicht darum, sich nichts zu gönnen. Der Trick ist, einmal zu merken, wie viele kleine Ausgaben völlig automatisch passieren. Vier solcher Tage im Monat können überraschend viel auf Eurem Konto verändern.
DER 10-MINUTEN-VERSICHERUNGSCHECK
Versicherungen laufen gern jahrelang einfach weiter. Nehmt Euch deshalb einmal im Jahr zehn Minuten und schaut: Was zahle ich? Was brauche ich wirklich? Gibt es doppelte Leistungen oder inzwischen günstigere Tarife? Wichtig: Nicht einfach wichtige Absicherungen kündigen, sondern Leistungen und Bedingungen vergleichen. Gerade bei älteren Verträgen kann ein Check Geld sparen. Zehn Minuten Papierkram können sich also durchaus lohnen.
NICHT JEDEN TAG COFFEE-TO-GO
Ihr müsst Euch nicht jeden Coffee-to-go verbieten. Rechnet ihn nur einmal hoch. Vier Euro an fünf Arbeitstagen sind 20 Euro pro Woche – und über viele Arbeitswochen kommt schon mal ein Vierstelliges Vermögen zusammen. Vielleicht kauft Ihr deshalb nur noch montags und freitags einen und nehmt an den anderen Tagen Kaffee mit. Ihr habt weiterhin Euer kleines Ritual – aber plötzlich bleibt ein ordentlicher Betrag im Portemonnaie übrig.
DER STROMFRESSER-CHECK
Einzelne Geräte im Stand-by machen Euch nicht arm. Aber viele Geräte zusammen können unnötig Strom verbrauchen. Schaut deshalb besonders auf ältere Fernseher, Receiver, Spielekonsolen, Drucker oder Geräte, die Ihr selten benutzt. Eine schaltbare Steckdosenleiste macht Schluss mit unnötigem Dauerbetrieb. Noch wichtiger: Beim Neukauf auf den tatsächlichen Energieverbrauch achten. Denn der Kaufpreis steht nur einmal auf der Rechnung – Stromkosten oft jahrelang.
KÜHLSCHRANK STATT LIEFERDIENST
Bevor Ihr Essen bestellt, macht die „Was-ist-noch-da?“-Challenge. Kühlschrank auf, drei Zutaten suchen und daraus etwas kochen. Nudeln, Gemüse, Käse? Fertig. Eier, Kartoffeln, Zwiebeln? Auch fertig. Ihr spart nicht nur die Bestellung, sondern verhindert gleichzeitig, dass Lebensmittel im Müll landen. Und genau das ist der doppelte Spareffekt: Nichts Neues kaufen und das bereits bezahlte Essen tatsächlich aufessen.
WIE OFT BENUTZE ICH ES WIRKLICH?
Eine 120-Euro-Jacke kann günstiger sein als eine für 40 Euro. Klingt verrückt? Rechnet den Preis pro Nutzung. Tragt Ihr die gute Jacke 120-mal, kostet Euch jedes Tragen einen Euro. Die billige Jacke, die nach fünf Einsätzen im Schrank bleibt, kostet acht Euro pro Nutzung. Bei Kleidung, Werkzeug oder Technik deshalb nicht nur fragen: „Was kostet das?“ Sondern: „Wie oft benutze ich es wirklich?“
DAS VERGESSENE GELD
Pfandbons, Gutscheine, Guthabenkarten, Bonuspunkte – überall liegen kleine Geldbeträge herum. Macht einmal eine Schatzsuche durch Portemonnaie, Apps, E-Mails, Geburtstagskarten und Schubladen. Wichtig: Kauft nicht extra etwas, nur um Punkte einzulösen. Aber wenn Ihr sowieso einkaufen wolltet, nutzt vorhandenes Guthaben zuerst. Das fühlt sich ein bisschen an wie gewonnenes Geld – obwohl es eigentlich die ganze Zeit Euer eigenes war.
DIE EINE-NACHT-REGEL FÜR ONLINE-SHOPPING
Online-Shops sind darauf optimiert, dass Ihr schnell auf „Bestellen“ drückt. Macht es ihnen schwerer. Legt interessante Produkte in den Warenkorb – aber bezahlt nicht sofort. Schließt die App und schlaft eine Nacht darüber. Am nächsten Morgen schaut Ihr wieder hinein. Erstaunlich viele vermeintliche Must-haves sehen dann ziemlich durchschnittlich aus. Der beste Rabatt ist nämlich immer noch: 100 Prozent sparen, weil Ihr es gar nichts kauft.
WASSER KANN EIN SPARPRODUKT SEIN
Leitungswasser ist den meisten Haushalten das günstigste Getränk überhaupt – und in Deutschland sehr streng kontrolliert. Wer regelmäßig Wasserflaschen kauft, zahlt nicht nur fürs Wasser, sondern auch für Verpackung, Transport und Schleppen. Probiert eine Woche lang: Flasche auffüllen statt Kästen tragen. Wenn Ihr Sprudel mögt, kann sich ein Wassersprudler lohnen – aber nur, wenn Ihr ihn wirklich nutzt. Der größte Spareffekt kommt davon, weniger Flaschen zu kaufen.
DER HANDYTARIF-ALARM
Wann habt Ihr zuletzt geschaut, was Euer Mobilfunktarif eigentlich kostet? Wenn die Antwort „keine Ahnung“ lautet: Macht es heute. Prüft Datenvolumen, Geschwindigkeit und Zusatzoptionen – und vergleicht das mit dem, was Ihr wirklich nutzt. Viele bezahlen jahrelang für Leistungen, die sie kaum brauchen. Wichtig ist nicht der billigste Tarif, sondern der passende. Alles, was Ihr jeden Monat nicht benötigt, muss auch nicht jeden Monat bezahlt werden.
EIN KONTO FÜR SPASS
Gebt Euch selbst ein monatliches Spaßbudget. Essen gehen, Shopping, Drinks, Games – alles kommt aus diesem Topf. Das Geniale: Ihr dürft dieses Geld ohne schlechtes Gewissen ausgeben. Ist der Topf leer, ist bis zum nächsten Monat Pause. So wird Sparen nicht zum Verbot, sondern zum Spiel mit einer klaren Grenze. Und Ihr wisst endlich, was Eure Freizeit tatsächlich kostet.
ERST SPAREN, DANN AUSGEBEN
Viele machen es so: Am Monatsende wird gespart, was übrig ist. Das Problem: Oft ist nichts übrig. Dreht es um. Direkt nach Gehaltseingang geht ein vorher festgelegter Betrag automatisch auf ein separates Tagesgeld- oder Sparkonto. Was danach übrig bleibt, ist Euer Budget. Schon ein kleiner regelmäßiger Betrag kann einen Unterschied machen. Automatisierung schlägt dabei jeden Monat aufs Neue die eigene Disziplin.
DER SUPERMARKT-KASSENBON-CHECK
Nehmt nach dem Einkauf den Kassenzettel nicht nur mit – schaut ihn Euch auch an. Markiert drei Dinge, die nicht geplant waren. Genau diese Spontankäufe sind Eure persönliche Sparliste für den nächsten Einkauf. Nicht irgendein Finanzguru sagt Euch dann, wo Ihr sparen könnt – Euer eigener Kassenbon tut es. Nach vier Wochen erkennt Ihr ziemlich schnell, welche Produkte immer wieder ungeplant im Wagen landen.
LIEFERDIENST MIT SELBSTABHOLUNG VERGLEICHEN
Ihr wollt Pizza? Dann schaut vor dem Bestellen, ob sich Selbstabholung lohnt. Liefergebühr, Servicegebühr und manchmal weitere Aufschläge können aus einem günstigen Essen ein deutlich teureres machen. Wenn das Restaurant um die Ecke liegt, können zehn Minuten Spaziergang bares Geld sparen. Und Ihr habt Bewegung gleich inklusive. Feel Good für den Kontostand – und vielleicht auch für den Schrittzähler.
DIE 30-TAGE-KAUFLISTE
Für größere Wünsche gibt es einen einfachen Trick: Schreibt sie auf eine 30-Tage-Liste. Neue Kopfhörer? Jacke? Küchenmaschine? Datum daneben – und warten. Wenn Ihr den Gegenstand nach 30 Tagen immer noch wirklich wollt und er ins Budget passt, könnt Ihr bewusst entscheiden. Viele Wünsche verschwinden vorher von selbst. Ihr verzichtet also nicht. Ihr trennt nur einen echten Wunsch von einem kurzen Kaufimpuls.
URLAUB immer flexibel planen
Bei Reisen kann schon ein anderer Abflugtag oder Flughafen den Preis extrem verändern. Deshalb nicht nur eine einzige Verbindung prüfen. Vergleicht verschiedene Tage, Gepäckregeln und den Gesamtpreis – inklusive Transfer zum Flughafen. Denn ein vermeintliches 40-Euro-Schnäppchen hilft wenig, wenn danach Gepäck und Anreise richtig teuer werden. Beim Reisen gilt deshalb: Nicht den größten Rabatt suchen, sondern die günstigsten Gesamtkosten.
DIE „EINS REIN, EINS RAUS“-REGEL
Ihr kauft ein neues Kleidungsstück? Dann muss ein altes gehen – verkaufen, verschenken oder spenden. Diese einfache Regel macht sichtbar, wie viel Ihr bereits besitzt. Noch besser: Bevor Ihr etwas Neues kauft, schaut erst in den eigenen Schrank. Manchmal hängt die gesuchte schwarze Hose längst dort. Spart Geld, schafft Platz und verhindert, dass aus dem Kleiderschrank irgendwann ein Textillager wird.
DIE TIEFKÜHLTRUHE IST EINE SPARDOSE
Brot wird trocken, Gemüse schlecht, Reste landen im Müll? Friert geeignete Lebensmittel rechtzeitig ein. Gerade Brot, gekochte Gerichte oder viele Reste lassen sich so länger nutzen. Macht zusätzlich eine kleine Liste, was im Gefrierfach liegt. Denn eingefrorenes Essen spart nur Geld, wenn Ihr Euch später auch daran erinnert.
VERGLEICHT DEN JAHRESPREIS
9,99 Euro hier, 14,99 Euro dort – Monatsbeträge wirken angenehm klein. Deshalb gibt es einen simplen Trick: Multipliziert jede regelmäßige Ausgabe mit zwölf. Aus 14,99 Euro werden knapp 180 Euro im Jahr. Und plötzlich lautet die Frage nicht mehr: „Sind mir das 15 Euro wert?“ Sondern: „Würde ich dafür heute rund 180 Euro bezahlen?“ Das verändert die Perspektive erstaunlich schnell.
REIFENDRUCK AM AUTO CHECKEN
Zu niedriger Reifendruck kann den Verbrauch erhöhen und die Reifen stärker beanspruchen. Deshalb regelmäßig nach Herstellervorgabe kontrollieren – die richtigen Werte findet Ihr meist in der Bedienungsanleitung, am Fahrzeug oder in der Tankklappe. Das kostet an vielen Stationen wenig oder gar nichts und dauert nur ein paar Minuten. Ein kleiner Check, der Sicherheit, Reifen und möglicherweise auch Euren Spritverbrauch positiv beeinflusst.
IMMER DIE DOSIERUNG CHECKEN
Mehr Waschmittel macht Wäsche nicht automatisch sauberer. Schaut auf die Dosierempfehlung und berücksichtigt Wasserhärte, Verschmutzung und Beladung. Wer aus Gewohnheit immer „noch einen Schluck“ dazugibt, verbraucht unnötig viel. Das Gleiche gilt für Spülmittel und Reiniger. Die unspektakulärste Sparidee überhaupt lautet also: immer richtig dosieren.
DIE 5-EURO-FALLE
„Sind doch nur fünf Euro!“ Genau dieser Satz kann teuer werden. Fünf Euro hier, fünf dort – viermal pro Woche sind schon 20 Euro. Deshalb achtet eine Woche lang nur auf Ausgaben um die 5 Euro. Nicht verbieten, nur notieren. Am Sonntag zusammenrechnen. Das Ergebnis überrascht häufig. Große Anschaffungen planen wir. Die kleinen laufen einfach durch – und genau deshalb lohnt sich der Blick dorthin.
DER MARKEN-BLINDTEST
Lieblingsprodukt und günstigere Eigenmarke kaufen, Verpackung verstecken und Familie oder Freunde probieren lassen. Wenn niemand zuverlässig einen Unterschied erkennt: Glückwunsch, Ihr habt möglicherweise ein neues Sparprodukt gefunden. Funktioniert natürlich nicht bei allem. Aber schon bei fünf regelmäßig gekauften Produkten kann sich die Differenz übers Jahr summieren – ohne dass Ihr auf Genuss verzichten müsst.
DIE RESTE-BOX
Stellt im Kühlschrank eine gut sichtbare Box auf und nennt sie „Zuerst essen“. Alles, was bald wegmuss, kommt hinein: angebrochener Käse, Joghurt, Gemüse oder Reste vom Vortag. Bevor Ihr etwas Neues öffnet, schaut Ihr dort hinein. Der Trick ist simpel: Lebensmittel verschwinden nicht mehr hinten im Kühlschrank. Denn jedes Essen, das Ihr wegwerft, war schließlich einmal Geld in Eurem Portemonnaie.
DER SCHUBLADEN-TRICK
Sucht fünf Dinge, die Ihr seit einem Jahr nicht benutzt habt: alte Smartphones, Kopfhörer, Spiele, Kleidung oder kleine Elektrogeräte. Prüft realistische Gebrauchtpreise und stellt die Sachen zum Verkauf. Achtet dabei auf sichere Bezahl- und Übergabemethoden. Aus einer vollgestopften Schublade können so plötzlich ein paar zusätzliche Euro werden – plus mehr Platz.
DER STROMVERTRAG-CHECK
Strom ist eine Ausgabe, die jeden Monat einfach mitläuft. Genau deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf Verbrauch, Arbeitspreis, Grundpreis und Vertragsbedingungen. Vergleicht seriös und schaut nicht nur auf einen kurzfristigen Bonus. Entscheidend ist, was Ihr über die gesamte Vertragsdauer bezahlt. Wer seinen Vertrag jahrelang nie anschaut, merkt möglicherweise gar nicht, dass inzwischen passendere Angebote verfügbar sind.
DER FOTO-TRICK
Bevor Ihr einkaufen geht, macht ein Foto von Kühlschrank und Vorratsschrank. Klingt albern – ist unterwegs aber erstaunlich praktisch. Im Supermarkt wisst Ihr plötzlich: Haben wir noch Milch? Gibt es Reis? Brauchen wir wirklich Tomatensoße? Das verhindert Doppelkäufe. Denn der unnötigste Einkauf ist nicht das teure Produkt – sondern das Produkt, das Ihr schon zweimal zu Hause habt.
MITTAGESSEN SELBST KOCHEN
Mittagessen für zwölf Euro klingt nicht dramatisch. An fünf Arbeitstagen sind das aber 60 Euro pro Woche. Hier könnt Ihr deutlich sparen. Startet mit zwei selbst mitgebrachten Mittagessen pro Woche. Reste vom Abend vorher eignen sich perfekt. Schon eine kleine Änderung kann übers Jahr einen spürbaren Betrag ausmachen – und das Restaurant am Freitag bleibt trotzdem drin.
DER „KANN ICH ES LEIHEN?“-CHECK
Bohrmaschine, Teppichreiniger, Werkzeug, Partyzubehör – manche Dinge braucht man genau einmal. Bevor Ihr sie kauft, fragt deshalb: Kann ich das leihen, mieten oder mit jemandem teilen? Freunde, Familie, Nachbarschaft oder professionelle Verleiher können günstiger sein als Besitz. Denn ein Gegenstand für 100 Euro, der anschließend fünf Jahre im Keller liegt, ist vor allem eins: ziemlich teure Kellerdekoration.
DIE CASHBACK FALLE
Cashback klingt nach Geld zurück – kann aber auch dazu verführen, mehr zu kaufen als geplant. Deshalb gilt: Erst entscheiden, ob Ihr etwas wirklich braucht, dann schauen, ob es Cashback gibt. Nicht umgekehrt. Drei Euro zurück bringen nichts, wenn Ihr dafür 40 Euro für etwas ausgebt, das gar nicht nötig war. Cashback ist ein Bonus für geplante Käufe – kein Grund, überhaupt erst zu kaufen.
DIE GEHALTSERHÖHUNGS-FALLE
Mehr Gehalt – und plötzlich wird alles ein bisschen teurer: besseres Essen, neues Handy, mehr Shopping. Das nennt man oft Lifestyle-Inflation. Ein einfacher Gegenmove: Wenn Euer Einkommen steigt, erhöht gleichzeitig automatisch Eure Sparrate. Ihr könnt Euch trotzdem mehr gönnen – nur eben nicht die komplette Erhöhung ausgeben. So verbessert sich mit dem Gehalt auch Eure finanzielle Reserve.
DER HEIZ-TRICK
Im Winter gilt: Heizkörper möglichst nicht mit Möbeln oder schweren Vorhängen zustellen und Räume passend nutzen. Beim Lüften ist kräftiges Stoßlüften häufig sinnvoller, als Fenster lange gekippt zu lassen. Wie stark Ihr tatsächlich sparen könnt, hängt natürlich von Gebäude, Heizung und Verhalten ab. Aber die Grundidee ist simpel: Wärme soll den Raum heizen – und nicht hinter dem Sofa verschwinden.
DIE WARENKORB-ENTGIFTUNG
Öffnet heute Abend Eure drei meistgenutzten Shopping-Apps. Was liegt im Warenkorb oder auf der Wunschliste? Löscht alles, bei dem Ihr nicht sofort sagen könnt, warum Ihr es braucht. Noch besser: Shopping-Pushnachrichten ausschalten. Denn wenn Euch niemand fünfmal täglich erzählt, dass heute „nur noch wenige Stunden“ irgendein Sale läuft, kommt Ihr erstaunlich gut ohne viele dieser Angebote durchs Leben.
DER SONNTAGS-FINANZ-CHECK
Einmal pro Woche fünf Minuten fürs Geld. Kontostand ansehen, kommende Abbuchungen prüfen und kurz überlegen: Gab es diese Woche eine unnötige Ausgabe? Mehr nicht. Keine Excel-Tabelle, kein Finanzstudium. Dieser Mini-Check verhindert vor allem, dass Ihr erst am Monatsende überrascht aufs Konto schaut. Geld sparen beginnt nämlich häufig nicht mit Verzicht – sondern damit, überhaupt zu wissen, wohin es verschwindet.
SPAREN MIT ZIEL
Spart nicht einfach „Geld“. Spart für etwas. Nennt Euer Sparkonto zum Beispiel „New York“, „Traumküche“, „Notgroschen“ oder „Sommerurlaub“. Dann bedeuten 50 Euro weniger Shopping plötzlich nicht Verzicht – sondern 50 Euro mehr für Euer Ziel. Sparen funktioniert emotional viel besser, wenn Ihr wisst, wofür. Dann verzichtet ihr nicht, sondern spart für etwas, auf das Ihr Euch richtig freuen könnt.