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Carlos Santana | Foto: dpa

Der Star-Gitarrist spricht ist für die Freigabe von Cannabis

"Alle Stimulanzien, die in Labors hergestellt werden, sind schädlich, diese Opioide zum Beispiel sind ein fürchterliches Teufelszeug", sagte er in einem "Playboy"-Interview. "Der Mensch macht Drogen, die Natur macht Medizin", fügte er hinzu. Er sei für die Freigabe von Cannabisprodukten, konsumiere diese aber "nicht mehr so wie früher": "Hin und wieder gönne ich mir ein kleines Stückchen Haschisch und lege es mir unter die Zunge."

Der Missbrauch von Opioiden - meist verschreibungspflichtige Schmerzmittel - und anderen harten Drogen ist eines der größten gesellschaftlichen Probleme in den USA. Millionen Menschen sind betroffen. Die US-Regierung stellte gerade für zwei Jahre sechs Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Krise bereit.

Carlos Santana wurde 1947 in Mexiko geboren und lebt seit Anfang der 60er in den USA. Sein neues Studio-Album "Africa Speaks" erscheint am 7. Juli. (dpa)