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David Hasselhoff Foto Jens Kalaene DPA-Zentalbild DPA

David Hasselhoff findet Reste der Berliner Mauer wichtig

«Baywatch»-Star David Hasselhoff (67) hat wieder einmal Berlin besucht und ist froh, dass noch Reste der Mauer stehen. Es sei das erste Mal, dass er einige der Neubauten an der East Side Gallery sehe, sagte Hasselhoff am Dienstag bei der Vorstellung eines Hörbuchs. Die viel diskutierten Bauten an der früheren deutsch-deutschen Grenze findet er demnach etwas entmutigend. Aber man habe es geschafft, etwas von der Mauer zu erhalten. Das sei sehr wichtig, denn: «Was wollen die Leute sehen, wenn sie das erste Mal in Berlin sind? Sie wollen die Mauer sehen, sie wollen mit dem Trabi fahren und sie wollen zum Brandenburger Tor.»

Die East Side Gallery an der Spree ist der längste noch erhaltene Teil der Mauer. Hasselhoff hatte in der Vergangenheit gegen den Bau eines Hotelkomplexes in der Nähe des Denkmals protestiert. Diesmal war der US-Sänger («Looking for Freedom») an der East Side Gallery zu Gast, um mit dem Sprecher William Cohn («Neo Magazin Royale») das Audible-Hörbuch «Up Against The Wall – Mission Mauerfall» vorzustellen, das am 3. Oktober veröffentlicht wird.

Der Krimi spielt auch mit dem Gerücht, Hasselhoff habe die Mauer zu Fall gebracht. Dazu werde er seit 30 Jahren gefragt, sagt er. «Die Antwort ist: Ich hatte nichts mit dem Einreißen der Mauer zu tun, sondern ich habe ein Lied über Freiheit gesungen.» (dpa)

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