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James Blunt Foto: Uli Deck / DPA (Foto: Uli Deck/dpa)

Der Sänger meint: Soziale Medien sind schreckliche Zeitverschwendung

«Menschen posten Sachen auf Instagram, und das führt dann dazu, dass andere Menschen das Gefühl haben, ihr Leben wäre nicht so schön oder unbedeutend.», sagte der 45-jährige Brite der Deutschen Presse-Agentur. Auf Twitter sagten Menschen einfach unfreundliche Sachen zueinander. «Ich finde, es ist ein wirklich seltsames Umfeld.»

Blunt selbst schreibt in sozialen Medien oft ironische Antworten. «Ich scherze auf Twitter ein bisschen herum, weil Menschen auf Twitter so grob zueinander sind.» Dabei sei seine Erfahrung in der «echten» Welt, dass - wenn er etwa eine Straße entlanggehe - die Menschen «wirklich nett» sind. Hier liege die Ironie, sagte der Brite: «Wenn bei meinen Konzerten Tausende Menschen kommen und ich dann in sozialen Medien einen bösen Kommentar lese - dann stört mich das.» Dabei sei das nur eine Person - und am Abend vorher seien 5000, 10 000 oder 20 000 Leute zu seinem Konzert gekommen. Soziale Medien seien eine unangenehme Welt. (dpa)