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 (Foto: Martin Gerten/dpa)

Sicherheitslücke bei WhatsApp ließ Überwachungssoftware installieren.

Der Chatdienst WhatsApp hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die Überwachungs-Software auf Smartphones installiert werden konnte.So konnte auch schon ein nicht angenommener Anruf ausreichen, um ein Smartphone mit Spionage-Software zu infizieren.

Aus "Arno und die Morgencrew": Sicherheitslücke bei WhatsApp

Betroffen waren Smartphones mit dem Google-System Android, das iPhone von Apple sowie Telefone mit Microsofts Windows Phone und Samsungs Tizen.

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WhatsApp-Update erforderlich

WhatsApp schloss die Lücke auf den Servern bereits am Freitag. Die sichere neue Version der App für Verbraucher wurde am Montag veröffentlicht. Allen Nutzer sollten zur Sicherheit die aktuelle Version der App installieren und das Betriebssystem auf dem aktuellen Stand halten.

WhatsApp geht davon aus, dass Ziel der Angriffe lediglich einige ausgewählte Nutzer geworden sein dürften. So war ein Menschenrechts-Anwalt in Großbritannien am Wochenende Ziel einer versuchten Cyber-Attacke. Hinter dem Angriff wird die israelische Firma NSO vermutet, die Spionage-Werkzeuge an Regierungen verkauft.

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