Coronavirus_Berlin_64829580.jpg
 (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

In einem offenen Brief an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller warnen Restaurant-Betreiber vor dem Aus ihrer Existenz.

DIe Corona-Krise trifft viele Menschen in unterschiedlichen Bereichen sehr hart. So geht es auch der Gastronomie-Branche. Die Fixkosten bleiben, Mitarbeiter brauchen ihren Lohn, doch um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, müssen Restaurants seit Montag geschlossen bleiben. Die Unternehmen brauchen eine transparente Kommunikation der Regierung und eine schnellere Unterstützung.

Diese Punkte haben viele in einem offenen Brief an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller dargelegt. Die Liste der Unterzeichner reicht vom Drei-Sterne-Restaurant Rutz über Grill Royal und Café Einstein bis zur Stulle in Charlottenburg. Chefin Marlene hat mit der Morgencrew über den offenen Brief gesprochen.

Stulle-Chefin Marlene im Morgencew-Interview

"Das Wasser steht uns buchstäblich bis zum Hals"

"Erreichen uns nicht unkompliziert und schnellstmöglich Hilfsgelder, werden viele unserer KollegInnen den April nicht durchhalten können", heißt es in dem Schreiben. Gefordert werden ein Nothilfefonds, Gehälterübernahme und Lohnfortzahlungen, Bürgschaften, Steuerrückzahlungen, Schutz vor Vollstreckungsmaßnahmen und dass für ein Jahr keine Insolvenzanträge gestellt werden müssen.

>> Hier geht's zum kompletten offenen Brief an Michael Müller. <<