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Campino - Foto: Anthony Anex/dpa

Das Ende der Toten Hosen ist womöglich absehbar.

"Und die Jahre ziehen ins Land, und wir trinken immer noch ohne Verstand ...", heißt es im Song "Bis zum bitteren Ende" der Toten Hosen. Doch das Ende der Band ist mittlerweile ein Thema. Sänger Campino bemüht einen Fußballvergleich.

Das Ende seiner Band Die Toten Hosen ist laut Sänger Campino womöglich absehbar. "Der Begriff 'Bis zum bitteren Ende' wird natürlich mit der Zeit immer gruseliger. Aber wir sind Realisten. Das Ende muss jetzt nicht mehr in unendlicher Ferne sein", sagte der 57-Jährige der "Augsburger Allgemeinen".

"Verglichen mit einem Fußballspiel befinden wir uns jetzt vielleicht schon in der 82. Minute", erklärte der bekennende Fan von Fortuna Düsseldorf und dem FC Liverpool. "Wir führen aber 3:1 - wir können uns also ganz ruhig den Ball hin und her schieben", fügte Campino hinzu. "Aber wir fänden es schön, wenn uns unsere Freunde darauf aufmerksam machen, ab wann es langsam peinlich wird."

Der Sänger betonte allerdings im selben Atemzug: "Noch können wir jedenfalls mithalten. Wir sehen das an den Festivals, wo wir uns ja auch mit anderen, auch jüngeren Gruppen messen müssen - solange wir da noch so beliebt sind, haben wir das Gefühl, noch richtig zu liegen. Es gibt also keine Ermüdungserscheinungen." Die Toten Hosen gaben 1982 ihr erstes Konzert und gehören heute zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Rock-Exporten.

(dpa)