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Bronzestatue von Leonard Cohen in Vilnius - Foto: Alexander Welscher/dpa

Neue Bronzestatue von Leonard Cohen ziert einen Innenhof in Vilnius

An den kanadischen Sänger und Songpoeten Leonard Cohen (1934-2016) erinnert nun in Litauen eine neue Bronzestatue.

Rund drei Jahre nach dessen Tod wurde die lebensgroße Skulptur in einem Innenhof in der Hauptstadt Vilnius von Bürgermeister Remigijus Simasius im September enthüllt. Damit soll an die litauischen Wurzeln des Künstlers erinnert werden, der mit Songs wie "Suzanne" oder "Hallelujah" weltberühmt geworden war.

Aufgestellt wurde die von einem litauischen Bildhauer geschaffene Statue auf Privatinitiative. Noch steht die Skulptur unauffällig in einem öffentlich zugänglichen Innenhof eines Innenstadt-Restaurants. Nach Angaben einer Sprecherin der Stadtverwaltung soll die Statue allerdings schon bald einen anderen, dauerhaften Platz im öffentlichen Raum erhalten. Eine endgültige Entscheidung sollte bald getroffen werden, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Vilnius.

Cohens Mutter wurde 1905 in Litauens zweitgrößter Stadt Kaunas geboren und war eine Tochter eines jüdischen Rabbiners. Die Familie wanderte litauischen Medienberichten zufolge 1927 nach Kanada aus, wo der Sänger 1934 in Montreal geboren wurde. Dort wurde Cohen, der zuletzt in Los Angeles gelebt hatte, nach seinem Tod auch begraben.

Leonard Cohen selbst war nie in Vilnius.

(dpa)