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Revolverheld Foto Daniel Bockwoldt/dpa

Die Band finanziert eine Mission der Seenotretter für eine Woche

Die Hamburger Musiker bezahlen einen Teil der nächsten Rettungsmission der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye im Mittelmeer. Das Management der Band habe bei dem Verein angefragt, was eine Woche des Rettungsschiffes "Alan Kurdi" koste und diesen Betrag gespendet, sagte ein Sea-Eye-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Dabei handele es sich um einen fünfstelligen Betrag.

Dass prominente Künstler Geld für die Mission spendeten, sei selten. "Das ist eher die Ausnahme." Umso mehr freue sich der Verein über das Engagement von Revolverheld. "Wir sind verblüfft und erfreut."

Das unter deutscher Flagge fahrende und ausschließlich aus Spenden finanzierte Rettungsschiff werde in weniger als einer Woche von Mallorca aus für drei Wochen in die libysche Such- und Rettungszone aufbrechen. Für die nächste Mission der "Alan Kurdi" stechen dem Regensburger Verein zufolge acht Seeleute und zwölf Vereinsmitglieder in See. Darunter sind Ärzte, Rettungssanitäter und Menschenrechtsbeobachter. Mit der "Alan Kurdi" seien bislang 200 Menschen gerettet worden. (dpa)

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