Wer ab Herbst im Saarland studieren will, muss vergleichsweise oft mit einer Zugangsbeschränkung rechnen. Nach einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung liegt der Anteil der Fächer mit einer Beschränkung, wie etwa einen Numerus Clausus oder einen Eignungstest, zum Wintersemester 2026/2027 bei 44,1 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt dagegen bei lediglich 31,6 Prozent. Der Anteil im Saarland entspreche nahezu dem Vorjahreswert, wie die dpa berichtet. Drei Jahre zuvor seien es aber mit einem Anteil von 64,1 Prozent noch deutlich mehr Studiengänge mit etwa NC oder Test gewesen. Im Ländervergleich liegt das Saarland laut den Angaben auf dem dritten Platz hinter Spitzenreiter Berlin und Baden-Württemberg.