Luxemburg

Ab diesem Schuljahr gilt Schulpflicht bis 18

Schulabrüche und Jugendarbeitslosigkeit sollen damit verhindert werden

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Schüler auf dem Schulhof (Symbolbild) - AdobeStock

Ab diesem Schuljahr gilt in Luxemburg die Schulpflicht bis 18 Jahre statt wie bisher bis 16. Ziel der Reform ist es, Schulabbrüche und Jugendarbeitslosigkeit zu verringern. Besonders gefährdete Jugendliche sollen länger im Bildungssystem gehalten und individueller begleitet werden, damit sie einen Abschluss oder eine Qualifikation erwerben können.

Die Bildungsgewerkschaft SEW/OGBL begrüßt zwar zusätzliche Unterstützung, kritisiert jedoch, dass stärker auf Wiedereingliederungszentren gesetzt werde. Sie fordert stattdessen mehr Berufsorientierung und den Ausbau handwerklicher Ausbildungswege.

Parallel erweitert das Bildungsministerium die Angebote für betroffene Jugendliche: Die Kapazitäten der sozio-beruflichen Zentren werden erhöht, neue Vorbereitungsklassen für Lehrlinge eingeführt und weitere Klassen zur beruflichen Einführung geschaffen. Zudem sollen die Lyzeen eigene Maßnahmen gegen Schulabbrüche entwickeln und Jugendliche beim Wechsel in passendere Bildungswege stärker unterstützen.

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