Saarland

Achtung Eichenprozessionsspinner!

Sie sind wieder unterwegs in der gesamten Großregion

Eichenprozessionsspinner - Foto: Lisa Ducret/dpa
Eichenprozessionsspinner - Foto: Lisa Ducret/dpa

Die Landesbetriebe für Straßenbau in der Großregion warnen auch dieses Jahr wieder vor Eichenprozessionsspinnern.

Sie sind wieder in der gesamten Großregion unterwegs. Besonders an Parkplätzen, Rast- und Parkanlagen anlagen seien die Tiere aktuell zu finden. Befallene Bereiche werden von den zuständigen Straßenbaubetrieben schnellstmöglichst entsprechend beschildert und mit Warnbändern gesperrt. Besucher von Plätzen mit abgesperrten Bereichen werdebn gebeten sich von den abgesperrten Bereichen fernzuhalten und nicht mit den Raupen sowie Nestern in Kontakt zu kommen.

Die Haare der Raupen sind giftig und können körperlichen Reaktionen wie Hautreizungen und Schleimhautreizungen bis hin zu Atemnot auslösen.

Von Ende Mai bis Oktober sind die Nester mit den Raupen an Bäumen zu finden - vor allem an Astwinkeln und Stämmen von Eichen.

Auch beim Spazierengehen sollte man darauf achten nicht direkt unter Eichen durchzugehen.

Sollten Sie Kontakt mit einem Eichenprozessionspinner haben, dann möglichst schnell die getragene Kleidung ausziehen und ohne andere Kleidungstücke hinzuzufügen waschen. Duschen Sie möglichst direkt nach dem Kontakt und waschen Sie auch ihre Haare.

Anzeichen nach einer Berührung mit einem Eichenprozessionsspinner

  • Starker Juckreiz
  • Atemnot
  • Entzündung der Schleimhäute, z.B. der Rachenschleimhaut
  • Entzündungsreaktionen der Haut, z.B. Quaddeln und Papeln
  • Entzündung der Bindehaut
  • Schwindel
  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Allergischer Schock (selten)

Die Beschwerden dauern meist ca. 2 Wochen. Bei Atemnot sollten Sie direkt ihren Arzt kontaktieren, ansonsten lassen sich wegen der Behandlung von ihrem Hausarzt beraten.

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