Seit Mai wurden im Saarland bereits 183 Wald- und Vegetationsbrände registriert, so viele wie bisher in diesem Ausmaß nicht. Besonders der 18 Hektar große Brand bei Illingen stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.
Die Feuerwehrleute mussten bei Temperaturen um 30 Grad, langer Einsatzdauer und wechselnden Windrichtungen arbeiten. Dadurch kann sich das Feuer schnell ausbreiten und Einsatzkräfte können plötzlich vom Brand eingeschlossen werden. Zusätzlich müssen sie teilweise mit kleinen Löschgeräten und Handwerkzeugen in unwegsamem Gelände vorgehen.
Für zukünftige Einsätze wird über bessere Ausrüstung und geländegängige Fahrzeuge diskutiert. Gleichzeitig wird betont, dass zunächst ein Gesamtkonzept erstellt werden müsse, um vorhandene Möglichkeiten und mögliche Lücken zu erkennen. Die Feuerwehren im Saarland sind bereits gut vernetzt und können Spezialzüge einsetzen.
Neben der technischen Ausstattung wird auch die Ausbildung wichtiger. Wegen des Personalmangels können nicht mehr alle Einsatzkräfte für jede Aufgabe ausgebildet werden. Die zunehmenden Vegetationsbrände zeigen daher, dass sich die Feuerwehren bei Ausrüstung, Fahrzeugen, Ausbildung und Einsatzplanung weiterentwickeln müssen.