Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat gestern verstärkt das Waffen- und Messerverbot im Nahverkehr kontrolliert. Bei dem landesweiten Kontrolltag waren insgesamt 476 Einsatzkräfte im Einsatz. Mehr als 2.100 Personen wurden überprüft. Dabei stellte die Polizei fast 160 verbotene Gegenstände sicher, darunter rund 60 Messer. Außerdem wurden 30 Strafverfahren und 87 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Vier offene Haftbefehle konnten ebenfalls vollstreckt werden. In Bussen, Bahnen und weiteren Bereichen des Nahverkehrs gilt grundsätzlich ein Waffen- und Messerverbot. Nach Angaben der Polizei war diese Regel vielen kontrollierten Personen bislang nicht bekannt. Die Kontrollen sollen deshalb nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern auch über das Verbot informieren.