Saarland

Luxemburg und Saarland bauen Zusammenarbeit bei Sicherheit aus

Gemeinsam gegen Brände und Kriminalität in der Großregion

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Symbolbild

Im Rahmen einer Veranstaltung an der Europäischen Akademie Otzenhausen im Saarland bekräftigten der luxemburgische Minister für innere Angelegenheiten, Léon Gloden, sein saarländischer Amtskollege Reinhold Jost sowie Vertreter aus Rheinland-Pfalz, Frankreich und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen innere Sicherheit und Bevölkerungsschutz. Im Mittelpunkt standen die Bekämpfung von Vegetations- und Waldbränden sowie die verstärkte polizeiliche Zusammenarbeit im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. „Wir sind keine Grenzregion, wir sind die Großregion. Schengen ist nicht das Problem, Schengen ist die Lösung. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger darf keine Grenzen kennen“, erklärte Innenminister Gloden. „Ob bei der inneren Sicherheit oder beim Bevölkerungsschutz: Nur wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir im Ernstfall schnell und koordiniert handeln.“ Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur grenzüberschreitenden Hilfeleistung bei Feuerwehreinsätzen untermauerten Luxemburg und das benachbarte Saarland ihr Vorhaben, ein entsprechendes Abkommen abzuschließen. Bereits seit dem Sommer 2026 führt die luxemburgische Polizei regelmäßig gemeinsame Streifen mit der Bundespolizei durch, um grenzüberschreitende Kriminalität und internationalen Terrorismus zu bekämpfen.

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