Wer im Saarland Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, hat deutlich mehr Geld zur Verfügung als mit der Grundsicherung. Das ergab eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, wie der SR berichtet. Bei Alleinstehenden Saarländern sind es im Monat rund 630 Euro mehr. Zwischen den Landkreisen gibt es aber deutliche Unterschiede. Am größten ist der Abstand von Mindestlohnarbeit in Vollzeit und Grundsicherung im Kreis St. Wendel. Für Alleinstehende liegt der bei 711 Euro. Im Kreis Neunkirchen sind es nur 603 Euro. Die Unterschiede liegen unter anderem an den unterschiedlich hohen Wohnkosten.