Die Immobilienkrise in Luxemburg verändert den Wohnungsmarkt grundlegend, berichtet L´essentiel online. Hohe Preise zwingen Käufer dazu, auf große Häuser zu verzichten und Bauträger müssen kreativer planen. Loïc Sévin von Antonissen Luxembourg erklärt, Fachleute reagieren, indem sie gleiche Wohnfunktionen auf weniger Fläche unterbringen, etwa drei Schlafzimmer und zwei Bäder auf 100 statt 130 Quadratmetern. Luxemburg-Stadt nähert sich damit dem Wohnmodell großer Hauptstädte wie Paris oder London an, wo Verdichtung, kleinere Einheiten und der Ersatz von Einfamilienhäusern durch Duplexe üblich sind. Da Quadratmeterpreise in der Hauptstadt rund 12.000 Euro erreichen, verschiebt sich der Erstkauf für junge Berufstätige. Die Nachfrage ziehe dennoch wieder an, da Immobilien eine sichere Wertanlage bleiben würden.