Die Tourismussaison 2026 in Luxemburg bestätigt den positiven Trend der vergangenen Jahre. Besonders die Campingplätze legten deutlich zu und verzeichneten 13 Prozent mehr Übernachtungen.
Hitze, die wachsende Nachfrage nach Natururlaub, ein erweitertes Glamping-Angebot sowie Investitionen in die Infrastruktur haben dem Campingtourismus zusätzlichen Auftrieb gegeben. Die am Montag vorgestellten vorläufigen Zahlen zeigen erneut eine sehr positive Entwicklung. Nach den Rekordjahren 2024 und 2025 falle auch die Bilanz 2026 äußerst erfreulich aus, erklärt Wirtschafts- und Tourismusminister Lex Delles.
Von Januar bis Juli kamen rund 950.000 Gäste nach Luxemburg, ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen stieg um sechs Prozent auf 2,25 Millionen.
Während Hotels drei Prozent weniger Übernachtungen verbuchten und Jugendherbergen ein Minus von einem Prozent verzeichneten, legten die Campingplätze um 13 Prozent auf 914.000 Übernachtungen zu.
Die meisten Besucher stammen weiterhin aus den Niederlanden, Deutschland und Belgien. Beliebteste Touristenattraktion bleibt der Parc Merveilleux in Bettemburg mit knapp 220.000 Gästen, gefolgt von der Burg Vianden, den Kasematten und dem Mullerthal Trail.
Für die Förderung des Tourismussektors stehen zwischen 2023 und 2027 insgesamt 70 Millionen Euro an öffentlichen Investitionen bereit. Bereits jetzt wird am nächsten Fünfjahresplan gearbeitet, der ab 2028 gelten soll.