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Alison Moyet - eine Stimme die unter die Haut geht
Die POP-Legende aus den 80ern live im Atelier

Moyets rauchige, kraftvolle Stimme füllte den Raum und verlieh selbst den elektronisch geprägten Songs eine bemerkenswerte emotionale Tiefe.
Bei „Only You“, „Nobody’s Diary“, „Situation“ und „Don’t Go“ wurde aus dem Konzertsaal ein pulsierender Klangraum, in dem Erinnerungen an die große Synth-Pop-Ära der 80er-Jahre lebendig wurden.
Moyet zeigte sich dabei nicht als distanzierte Ikone, sondern als charismatische und humorvolle Bühnenpersönlichkeit, die auch kleine Pannen mit einem Augenzwinkern nahm. So wurde ein musikalischer Patzer kurzerhand mit einer Wiederholung des Songs gelöst wurde.
Zwischen elektronischen Klangflächen und treibenden Beats stand immer diese eine Stimme im Mittelpunkt – warm, dunkel, verletzlich und zugleich von beeindruckender Kraft.
Das Publikum dankte es ihr mit begeistertem Mitsingen und langem Applaus.
Und spätestens bei den letzten Takten von „Don’t Go“ war klar: Manche Stimmen gehören nicht der Vergangenheit – sie werden mit den Jahren nur noch unverwechselbarer.










